Dienstag, 17. Oktober 2017

Sucht der Bilder

Sucht der Bilder

Auf Facebook werden in diversen Gruppen fast pausenlos Fotos eingestellt. Alles wunderschöne Bilder aus der Natur und von Landschaften. Die tägliche Menge ist enorm und hat eine kaum verfolgbare Dynamik. Man könnte den ganzen Tag nur diese Bilder sich ansehen und träumen von schwer erreichbaren Welten, von anderen Menschen entdeckt, gesehen und in Momenten festgehalten. Jeder kann heute mit Kameras oder Handy sofort aufnehmen und versenden. Dies erfolgt auch so und wird in alle Winde verteilt. Als möchten Tausende, ja Millionen Menschen sich mitteilen und zeigen das es sie gibt und sie Schönes oder Kurioses erleben können. Es wie ein Aufschrei der Individuen aus der Masse, das es sie gibt und das sie schönes erlebt haben, empfindungsfähig sind. Wie Blumen welche dem Licht sich zuwenden und ihre Blüten entfalten. „Seht mich, wie schön ich doch bin.“ In den Foren rast diese Bilderflut pausenlos hindurch. Wer nicht zweimal täglich hinein blickt, dem entgeht die Hälfte und so kommentiert jeder achtungsvoll mit Häkchen, was man oft nur in wenigen Sekunden gesehen oder näher betrachtet hat.
Derzeit wunderschöne Herbstbilder, die ich auch live um mich habe. Muß nur aus dem Fenster blicken und in diese Farbenpracht visuell eintauchen. Auf Facebook sehe ich sie wieder, hundertfach mit anderen Augen gesehen.
Irgendwann ist genug und man fragt sich, in was für einem Film man geraten ist, als Abbild der Welt um sich herum. Welche selten so intensiv betrachtet, wie diese bunte Kunstwelt aus einem viereckigen Bildschirm. 
Zurück zur Natur ! Nur welcher?  Der realen oder der künstlichen Bilderwelt unendlich weiter Natur. Was gibt einem mehr, Traum oder Wirklichkeit?  Sehen oder gesehen werden? Was ist der wahre Mitteilungsgrund, welche Hoffnung dahinter? Warum wird man süchtig sich mitzuteilen, sich zu zeigen, einer großen anonymen Menschengruppe weltweit. Ein urpersönlicher Aufschrei der süchtig macht, sich daran immer wieder zu beteiligen. Eine Art Lotterie ohne wirkliche Gewinne, außer Beachtung für einen kurzen Moment. 

Peter Burger

17.10.2017


Sonntag, 2. April 2017

Luna nun vier Jahre bei mir






 Mein Lauseweib "Luna" wird morgen vier Jahre alt.  Wir lieben uns und das Vertrauen ist gross, auch wenn wir uns gelegentlich necken oder sie etwas anstellt, was mir weniger gefällt.

Weisse Amaryllis





Wunderschöne weisse Amaryllis mit zehn Blüten erfreut mich dieser Tage !
Ein echtes Wunder der Natur, was da aus einer Zwiebel jedes Jahr treibt und sich dabei total verausgabt. 

Panoptikum im Alltag


Das Leben ist ein Panoptikum voller bunter Erlebnisse, die ich in Kurzgeschichten "verewigt" habe, als Erinnerung für mich und Dritte, welche mit mir schmunzeln wollen.
Mehr darüber in www.burger-verlag.de.  

Montag, 14. November 2016

Hakim der Erzähler


Mein Buch HAKIM der Erzähler. 
Das habe ich vor zwölf Jahren begonnen und dann blieb das halbfertige
Manuskript liegen. Dieses Jahr griff ich es wieder auf und schrieb es fertig. 

Was ist Hakim? Nur ein alter Geschichtenerzähler im Indien um 1750, ein buddhistischer Rinpoche, ein wortreicher Bettler oder gar ein heiliger Mann? Denn nach seiner eigenen Aussage, war er in seinem Leben alles. Was kann man ihm glauben und was besser nicht? Hinter dieser eigenwilligen Biografie verbirgt sich ein ungewöhnlicher vom Leben gereifter alter Mann, der in seinen erzählten Geschichten viel Weisheit vermittelt und in seiner einfachen Lebensweise auf den Ghats, den Treppen am Ufer des Ganges in Varanasi Teile seines vielschichtigen Lebens erzählt. Möge jeder selber entscheiden, ob er ihm alles glauben mag. Vieles was er erzählt, sind über Generationen überlieferte Sagen und Weisheitsgeschichten, welche er weiterträgt in die Ohren seiner Zuhörer. Diese werden auch die Leser dieses Buches zum Nachdenken anregen.

Letzte KÜNSTLERTAGE nach nun 36 Jahren


Dieses Jahr fanden meine letzten KÜNSTLERTAGE statt.
Bin nun 66 Jahre alt und habe nach 36 Jahren diesen
Teil meines Lebens für mich abgeschlossen. 

Lange Pause

Zwei Jahre nichts eingestellt, doch trotzdem viel geschehen. Das Eigenreich ist geblieben. 


Der Sommer am See war voller Sterne, ich habe ihn genossen wie jedes Jahr. 

Donnerstag, 20. November 2014

Beratungen

Beratungen mit “Numerologie im Tarot”

Tarot ist ein altes Wissen, das man für die eigene Erkenntnis nutzen kann. 

Optimal in Lebensveränderungen, Beziehungskonflikten, 
beruflichen Veränderungen, 
Veräusserung von Immobilien,
Firmenkrisen
und vielen anderen Fragestellungen.
Peter Burger kombiniert die Numerologe der Geburtsdaten mit den Tarotkarten.
Damit zeigt er einen logisch nachvollziehbaren Weg, der sich in Grund- und Jahresthemen 
durch sein Buch “Numerologie im Tarot” nachlesen lässt. In den persönlichen Beratungen 
in der Bodenseeregion verbindet er die Numerologie mit anderen Methoden, 
welche die Hintergründe eines Problems oder Frage aus einem anderen erhellenden 
Blickwinkel beleuchten.






















Samstag, 9. August 2014

Navajo Will

Nun ist mein vor ca. zehn Jahren geschriebener "Indianerroman" NAVAJO WILL als Taschenbuch bei AMAZON für € 13,90 erhältlich.
http://www.amazon.de/gp/product/1500200654?

Will, in Irland geboren wagt in einer Lebenskrise und aus wirtschaftlicher Not die Reise nach Amerika, wo er zunächst viel Erfolg hat und sich dann auf einem Treck nach Westen mit einem Indianerscout anfreundet und mit diesem zu dessen Navajo-Stamm kommt. Dort findet Will seine neue Heimat. In den Konflikten zwischen den Indianern und den Weissen wird er zum Vermittler. Dabei versucht er seinen Stamm vor dem Untergang zu bewahren, da er mit der Indianerin Anda eine Familie gründet und immer tiefer in die Kultur der Navajo hinein wächst. So wird er ein Teil des Stammes und später deren Medizinmann. ‘
Er erlebt auf eindrückliche Weise den Widerstand der Indianer gegen die Weissen und den beständigen Untergang einer alten Kultur. Als "Weisser Indianer" verhindert er, das sein Stamm in einer Reservation verelendet und setzte sich zeitlebens für die Grund- und Besitzrechte der Navajos ein.
Es ist der Lebensbericht eines ungewöhnlichen Mannes, der in seiner Zerrissenheit zwischen seiner weissen Herkunft und seiner indianischen Familie für den Erhalt der indianischen Gemeinschaft kämpft und dabei tief in die Kultur und Gedankenwelt der Navajos eintaucht und Mittler zwischen beiden Welten wird.
Sein Leben von 1830 bis 1924 wird in vielen Stationen und Erlebnissen erzählt und der Leser kann vergangene Zeiten hautnah miterleben.

Dies ist eine ungewöhliche Lebensgeschichte, die der Autor aus sich geschrieben hat, so als hätte er diese selbst gelebt. Ergänzt mit realen geschichtlichen Erklärungen, die Fiktion und Realität zu einer Ganzheit verbinden.
In grosser Intensität schrieb er dieses Buch, das in seiner erzählerischen Dichte tief eintauchen lässt in eine abenteuerliche Legende aus dem Wilden Westen.

Freitag, 3. Januar 2014

Erinnerungen an Landsberg

Ich wurde 1950 geboren in Landsberg am Lech und fand vor Weihnachten eine sehr lebendige Facebook-Gruppe zu Landsberg. So schwelgte ich die letzte Woche in alten Erinnerungen und blätterte in Fotoalben von mir und meiner Familie.
Daraus habe ich nun auch einen seperaten Blog angelegt: http://landsberg-am-lech.blogspot.de/ um die eigenen Bilder und Erinnerungen fest zu halten. Dazu habe ich auch andere ehemalige und jetzige Landsberger eingeladen sich daran zu beteiligen. 




Mittwoch, 26. Juni 2013

Mein Panterle

Am 3. April geboren ist das Lauseweib LUNA, das nun um mich tobt und Leben in die Bude bringt !!



Montag, 17. Juni 2013

Am See

Lange Pause, so als wäre inzwischen nichts los gewesen !?
Aber ich habe den Blog leider vernachlässigt. War mir nicht so wichtig.

Aber heute war wunderschönes Wetter am Bodensee und dementsprechend viele Menschen unterwegs. Alle wollten nach den langen Regenphasen nun die Wärme am See geniessen.
Die Badeplätze waren voll mit Sonnenhungrigen, aber im Wasser sah man nur Boote. Der See selber ist noch nicht warm genug.

Ich traf mich heute mit einem guten alten Freund und wir gingen gut essen und machten dann noch einen kleinen Ausflug zu einem Aussichtspunkt mit weitem Blick über den Bodensee. Im Vordergrund Überlingen und gegenüber Wallhausen und etwas weiter links die Insel Mainau.


Michele Nava

Mittwoch, 26. September 2012

Trockener Humor

Schnapsdrossel

Nüchtern besoffen
trocken im Darm
beschwingt im Hirn
prozentlos erhoben
in Sphären voll Witz
und schwarzem Humor.

Geburtstage der Geburt
nach Tag der Erinnerungen
an zurückliegende Zeiten
voll Feiern was war.

Neues fällt zu
im Wunschtraum jetzt
geistvoll - geistlos betörend
Schnapsfürzle würzend
beseelend den Moment
zwischen morgen und gestern.

Schnapstage erdrosseln
geistige Welten
versinkender Nostalgie
erwachender Gegenwart.

Peter Burger
22.9.2012

Dienstag, 25. September 2012

Johannes Allmayer

Gestern abend im ZDF-Fernsehen "Der Fall Jakob von Metzler". Darin spielte den Kindsmörder Magnus Gäfgen der
Schauspieler Johannes Allmayer.
Er ist ein Sohn meines langjährigen Freundes Franz Allmayer und so kenne ich Johannes von Kindesbeinen an. Verfolge daher mit besonderem Interesse dessen Schauspielerkarriere und zunehmenden Bekanntheitsgrad.
Den Kindsmörder spielte er "grausam gut". Zu so einer Rolle gehört Mut, aber auch die Sensibilität in so eine Psyche einzusteigen, um diese glaubhaft spielen zu können.
Mein Kompliment an Johannes !